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"ATA INSIDE" » 27. - 29.03.09 - OP War in Grozny

 
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27. - 29.03.09 - OP War in Grozny
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Wanderer
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#1   Beitrag 27. - 29.03.09 - OP War in Grozny

» 27. - 29.03. - OP WAR IN GROZNY


Am Wochende vom 27.03. bis 29.03. ging es mal wieder ab nach Tschechien, wo unser tschechisches Partnerteam uns zur Operation "War in Grozny" rief, bei der ca. 200 Spieler teilnahmen und "russische Truppen" gegen tschechische "Rebellen" aufeinander trafen.

Dem "russischen" Team stand ein Konvoi aus Fahrzeugen (Trucks, Jeeps, APC's) zur Verfügung, die "Rebellen" mussten hier bescheidener auskommen und versuchen, sich gegen diese gut organisierte Übermacht zu behaupten -z.B. indem man deren Fahrzeuge kaperte und somit für eigene Zwecke einsetzen konnte, aber auch durch Sabotage-Aktionen oder Hinterhalte. Den Rebellen stand hier aber immerhin ein Aufklärungsflugzeug (eine kleine Propellermaschine) zur Verfügung, mit dessen Hilfe sie die Stellung der russischen Seite ausfindig machen sollten. Die Spieler des ATA standen mit über 40 Mann auf der "russischen" Seite.


» DIE ANFAHRT


Nachdem so viele Vereinsmitglieder nach der langen Winterpause, sowie zahlreiche neue Mitglieder, die über den Winter zu uns stiessen, an dieser Operation teilnehmen wollten, entschlossen wir uns kurzerhand, einen eigenen Bus zu mieten. Da trotz Fahrgemeinschaften die Mitfahrgelegenheiten bei stetig steigender Spielerzahl immer knapper werden (und viele auch nicht immer unbdedingt mit dem eigenen Auto fahren möchten), stand dieser Punkt schon länger bei uns zur Diskussion und alle waren gespannt, wie das Experiment Busfahrt nun verlaufen würde. Da wir diesmal vorsichtshalber unsere Zelte dabei hatten (die wir uns dank komfortabler Unterbringung in Baracken eigentlich hätten sparen können), wurde der Stauraum im Bus doch etwas knapp. Bis das Gepäck dann endlich gut verstaut war und auch die letzten Nachzügler eintrafen, verging einige Zeit, so das unsere Busleute erst mit ein wenig Verspätung loskamen.

Die Busfahrt war im Grossen und Ganzen ein voller Erfolg -während der Fahrt ging es im Bus recht feuchtfröhlich zu und fast alle kamen entspannt und in bester Stimmung ans Ziel. Im selben Moment befand sich der Konvoi unserer Selbstfahrer bereits auf tschechischen Autobahnen, da dieser quasi als Vorhut einige Stunden früher losgefahren war. Auch hier gab es wieder keinerlei Probleme, vom Verkehrsaufkommen um Prag herum einmal abgesehen -aber das kennt man ja bereits.


» FREITAG NACHT


Das Spiel fand in einem grossräumigen Gebiet auf mehreren verschiedenen Geländen statt (Kasernengelände, Wald, Stadt, Steppe, Flughafen etc.), wobei die "russische" Seite anfangs keine Anhaltspunkte hatte, wo sich die Basis der Rebellen befindet. Es wurden mehrere Recon-Teams ausgeschickt, um diese ausfindig zu machen.

Derweil dienten die grossräumigen Baracken und Gebäude des Kasernengeländes unserer tschechischen Freunde den Spielern der russischen Seite als Unterkunft und Hauptquartier, mussten also auch entsprechend gesichert werden. Nachdem auch der Grossteil unserer Leute abends mit dem Bus angekommen und von unserem Partnerteam herzlich begrüsst worden war, galt es, die Schlafsäcke in den Baracken auszurollen, das Hauptquartier zu sichern und Wachen einzuteilen.

Das Spiel begann Freitag Nacht um 24:00 und dauerte ohne Unterbrechung bis Sonntag Mittag, 12:00. Während dieser Zeit musste jederzeit mit Angriffen gerechnet werden, weshalb Augenschutz während dem ganzen Wochenende Pflicht war und auch nicht abgenommen werden sollte. Es gehört schon ein wenig Gewöhnung dazu, kampfbereit in vollem Gear und mit Schutzbrille im Schlafsack wenigstens ein paar Minuten Erholung zu finden.

Da unsere Base über zwei Stockwerke verfügte, galt die obere Etage als letzter Rückzugsort bei einem Angriff. Dementsprechend musste dieser gut gesichert werden. Es wurden Wachen an allen Ein- und Zugängen aufgestellt, die alle 30 Minuten ausgewechselt wurden.

Ein nächtlicher Angriff der Rebellen blieb zwar aus, dennoch meldeten sich zu später Stunde einige Recon-Teams mit Informationen zum Standpunkt des Rebellenstützpunktes zurück. Schnell wurdenunsere Truppen nun in Kampfbereitschaft versetzt und auf die Fahrzeuge verladen. Der Plan war, die Rebellen in einer nächtlichen Aktion zu überrumpeln und ihren Stützpunkt einzunehmen.

Nachdem unsere Trucks und APCs unsere Truppen auf einer einsamen, dunklen Landstrasse in tschechischer Pampa ausgeladen hatten, galt es, die Fahrzeuge zu sichern (denn diese konnten vom Gegner ja auch gekapert werden), während der Grossteil der Truppen sich entlang der Strasse und über dunkle Wiesen und Felder hinweg auf die Suche nach dem Rebellenstützpunkt machte.

Da sich die einzelnen Teams während der nächtlichen Wanderung schnell über das ganze Gelände verstreuten und nur wenige bis keine Rebellen zu finden waren, kam es während dieses Einsatzes wiederholt zu "Friendly Fire" Situationen, bei denen man schnell mal Leute aus dem eigenen Team vor der Knifte hatte.

Nachdem sich einige Einheiten recht weit zerlaufen hatten und die Situation immer unüberschaubarer wurde, kam man zu dem Entschluss, das die russische Seite sich besser wieder in das Hauptquartier zurückzog und die frühen Morgenstunden abwarten würde. Eine interessante Erfahrung bleibt dieser nächtliche Vorstoss allemal, da man es hier mit gänzlich anderen Voraussetzungen und Schwierigkeiten zu tun hatte.

Nachdem unser Konvoi uns wieder zurück in das Hauptquartier gebracht hatte, konnten sich einige Spieler glücklich schätzen, noch einige Stunden Schlaf zu ergattern, während andere die Wache übernahmen.


» SAMSTAG


In den frühen Morgenstunden wurden alle Spieler unsanft aus den Schlafsäcken gerissen. Noch immer hatte man keine Anhaltspunkte über Standort und geplante Aktionen der Rebellen, dennoch stand ein langer, harter Tag bevor. Nach einem kurzen und provisorischem Frühstück ging es ab auf die Fahrzeuge. Der Konvoi aus einem Truck, mehreren APCs und einigen Jeeps kroch vollbeladen mit Spielern in voller Ausrüstung durch die Stadt und durch mehrere Wohngebiete. An einigen Fenstern und Bürgersteigen sammelten sich neugierige Einwohner, die das Treiben eher amüsiert beobachteten, andere Passanten nahmen kaum Notiz davon, weil sie solche Aktionen in der tschechischen "Airsoft-Hauptstadt" bereits gewöhnt sind © Airsoft / Softair Team Augsburg e.V.

Die Fahrt durch eisige Morgenluft führte uns hinaus in einen hügeligen Wald (ein Panzerübungsgelände), wo wir auf einer Anhöhe Stellung bezogen und zuerst einmal die Fahrzeuge tarnten, damit diese durch die Luftaufklärung der Gegenseite nicht leicht ausgemacht werden konnten. Dann wurde ein Perimeter zur Verteidigung errichtet, um diese Stellung zu sichern.

Da wir in der Nacht wenig bis gar keinen Schlaf bekommen hatten und das Wetter an diesem Morgen kalt und nass war, wäre es eine Übertreibung, zu sagen, das wir hochmotiviert waren. Aber Pflicht ist schliesslich Pflicht, also gingen wir in Stellung und warteten auf einen Angriff der Rebellen. Da das Spielgelände aber aus mehreren verstreut gelegenen Geländen bestand und die Rebellen (noch) nicht wussten, wo sie uns finden sollten, gestalteten sich die ersten Stunden des Tages recht zäh. Gegen Mittag zeigte sich dann endlich die Sonne (im Verlauf des Tages wurde es sogar mitunter recht heiss), was die Spieler natürlich wieder ein wenig motivierte.

Ab Mittag kam die Sache dann mal langsam in Fahrt, als das Aufklärungsflugzeug der Rebellen unseren Stützpunkt umkreiste und ein ziviles Fahrzeug in unsere Stellung raste und gewaltsam gestoppt werden musste. Da man eine Aktion der Rebellen dahinter vermutete, wurden die Fahrer erst einmal festgenommen, Wagen und Insassen durchsucht und die "Verdächtigen" zum Verhör in die Bunker geführt.

Im Verlauf des Tages gab es mehrere Aktionen und Einstätze, an denen sich unsere Spieler beteiligen konnten. Diese Einsätze liefen teilweise parallel zueinander ab, so mussten z.B. einige unserer "Embedded Journalists" und Spieler, die von Rebellen entführt und bei diesem Scharmützel verletzt worden waren, aus feindlichem Gebiet befreit werden (Mitarbeiter des tschechischen Roten Kreuzes hatten diesen täuschend echt aussehende Wunden und Verletzungen "zugefügt") oder ganze Strassenzüge eingenommen werden, nachdem Rebellen sich in den Häusern einer alten Stadt verschanzt hatten. Da insgesamt auf einem riesigen Areal gekämpft wurde, gab es immer wieder viele Brennpunkte und Szenarien gleichzeitig. Wer wollte, konnte den Tag über an mehreren Missionen an ganz verschiedenen Schauplätzen teilnehmen, wobei die Spieler mittels APCs oder auf Trucks zu ihrem jeweiligen Einsatzort gefahren wurden. Man hatte in der Tat den Eindruck eines grossen "Battlefields", auf dem sich hinter einer grossen Story viele kleine Nebenstränge und -Aktionen entwickeln.

Die einzelnen Missionen und Gefechte gipfelten gegen Abend in einen Höhepunkt, als die Rebellen mit Trucks voll "Aufständischer" im russischen Stützpunkt einfielen.


» SONNTAG


Wieder ging es in aller Frühe los und rauf auf die Fahrzeuge. Der Konvoi setzte uns auf einem alten Flughafen ab, von wo aus wir systematisch Häuser der angrenzenden verlassenen Stadt "säubern" mussten. Allerdings machten uns die Rebellen schon beim Absetzen unserer Truppen einen Strich durch die Rechnung. Kaum waren die APCs angekommen, brauste ein Truck voller Rebellen heran und nahm uns quasi im Vorbeifahren unter Beschuss. Wer nicht schnell genug abspringen und hinter einem Fahrzeug in Deckung gehen konnte, durfte seinen ersten "Hit" des Tages verbuchen.

Nachdem der Angriff abgewehrt war, galt es, einen nahe liegenden, von Hügeln geschützten Bunker einzunehmen, den die Rebellen als Stützpunkt bezogen hatten, sowie zahlreiche, als "strategisch" geltenden Gebäude der alten Stadt (immerhin 20-30 Häuser) zu säubern, um die Mission erfolgreich abzuschliessen. CQB vom Feinsten eben © Airsoft / Softair Team Augsburg e.V.

Gegend Mittag mussten wir uns langsam zurück auf den Weg in die Basis machen, da die meisten unserer Leute recht früh in den Bus steigen mussten, um z.T. noch ihren Zug von Augsburg zurück nach München zu erwischen.

Während der Bus schon wieder auf dem Weg nach Hause war, hatten einige von uns aber noch die Gelegenheit, den gesamten Fuhrpark zu bewundern, der unserem tschechischen Partnerteam zur Verfügung steht. Was wir hier (in fahrbereitem Zustand!) in einem Hangar zu sehen bekamen, trieb uns das Wasser in die Augen: ein Dutzend LKW, an die zehn APCs, ca. ein Dutzend Panzer und als Sahnehäubchen ein Luna FROG-7 Missile Launcher, der ebenfalls hin und wieder auf OPs eingesetzt wird. Jede Menge tolles Spielzeug eben, bei dem einem richtig warm ums Herz wird © Airsoft / Softair Team Augsburg e.V.



30.03.09, 22:49
Schon gesehen..?

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30.03.09, 22:49
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