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"ATA INSIDE" » 16. - 18.10.09 - CQB Weekend

 
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16. - 18.10.09 - CQB Weekend
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Wanderer
VorstandsvorsitzenderBronzene Auszeichnung für besonderen Einsatz
(1 Auszeichnungen bisher)
Vorstandsvorsitzender




Wohnort:
Augsburg

Primärknifte:
DBoys M4, ICS MP5 SD6

#1   Beitrag 16. - 18.10.09 - CQB Weekend

» C.Q.B. WEEKEND


Zum Abschluss der diesjährigen Saison ludt der Airsoft Team Augsburg e.V. noch einmal alle befreundeten Teams und Gastspieler zu einem lockeren, actiongeladenen CQB-Wochenende nach Tschechien.


» FREITAG


1900. Kurz nach der Abfahrt unseres Party-Busses (50 Sitze, vorne Nichtraucher und Schläfer, im hinteren Teil Sodom und Gomorrha) werden die ersten Flaschen geköpft. Vor allem unsere Neuzugänge erweisen sich teilweise leider als noch nicht so richtig trinkfest, was in einem Fall zu einer unschönen Entleerung des Mageninhalts (ein bis zwei Portionen Spätzle) führt. Da dieser Gott sei dank auf dem Schoss des betreffenden und nicht in den Sitzen landete, konnten durch die Entsorgung des betroffenen Kleidungstücks eine sich durch den weiteren Bus ausbreitende Kettenreaktion verhindert werden. Ansonsten verlief die Anfahrt, wie gewohnt, ohne besondere Zwischenfälle, alle Teilnehmer hatten eine mords Gaudi.

Als wir mit ein wenig Verspätung gegen 0200 am Zielort eintrafen, sah man den meisten schon deutlich an, das sechs Stunden Party hinter ihnen lagen. Also Schlafsäcke raus und ab ins Koma. Wer wollte, konnte trotz der unchristlichen Uhrzeit noch das Catering in Anspruch nehmen (Heisser Kaffe, Tee für 50 Cent, Glühwein für einen Euro, Bratwurst für 1.50 Euro und natürlich auch Bier).


» SAMSTAG


0700. Der ATA-Weckmeister weckt alle Teilnehmer mit gewohnt charmanter Stimme und weit über zweihundert gefühlten Dezibel: "AAAAAA TEEEEEE AAAAA AAAAAUUUUFSTEEEEHEEEEEN!!!!". Alle sind wach. Einige versuchen, auf die wackeligen Beine zu kommen, bevor dieses traumatisierende Monster von Weckruf noch einmal ertönt. Andere winseln um Gnade. Trotzdem steht der ganze Trupp nach einigen Minuten auf den Beinen, einige basteln an ihrer Ausrüstung, andere stärken sich mit heissem Kaffee oder einem kleinen Frühstück.

0900. Der Trupp setzt sich in Bewegung. Die Witterung ist kühl, aber immerhin regnet es nicht. Beim ersten Spiel des Tages gilt es zur Einstimmung ein altes Schulgebäude samt angrenzender Turnhalle zu befreien. Obwohl die Angreifer bewusst über eine deutlich höhere Mannstärke verfügen, um den Vorteil der Verteidiger aufzuheben, machen diese es den Angreifern nicht leicht. Bis zum Abend werden noch ein halbes Dutzend andere Gebäude und Komplexe, jeweils in verschiedenen Spielmodi (Capture the flag, Elimination, Geiselbefreiung) bespielt. Wie üblich erweisen sich die Kämpfe in den Treppenhäusern zwar als taktisch herausfordernd, nehmen jedoch die meiste Zeit des Spiels in Anspruch, weshalb später auf das Stürmen oberer Stockwerke verzichtet und nur noch im Ergeschoss der mehrstöckigen Gebäude gespielt wird, um ein flüssigeres und abwechslungsreicheres Gameplay zu gestalten.

Besonders reizvoll ist wieder einmal der Kampf im maroden "Türkischen Bad", einer gekachelten Duschanlage mit vielen kleinen, verwinkelten Kabinen und mehreren grösseren Räumen. Das bröckelnde Mauerwerk und das von der Decke tropfende Wasser bieten eine perfekte, fast filmreife Stimmung.

1800. Rückkehr in die Basis. Die Feldköche rühren bereits am ultra-scharfen Gulasch, das später bei allen Teilnehmern für rege Darmtätigkeit und so manchem aufgeblähten Schlafsack sorgen wird. Gemütliches Zusammensitzen bei Bier. So mancher Klappstuhl segnet das Zeitliche, Steaks wandern auf den Grill. Kurz nach Mitternacht liegen die meisten Spieler bereits erschöpft in ihren Schlafsäcken.


» SONNTAG


0700. Der traumatisierende Weckruf bleibt diesmal aus, dafür sorgen die deutlich hörbaren morgendlichen Nachwehen des Abendessens dafür, das die meisten pünktlich aus ihrem Schlummer gerissen werden. Es entbrennt ein kleiner Wettkampf um die lauteste Darmfanfare, danach wird am Equipment gewerkelt und gefrühstückt.

0900. Abmarsch und Spielbeginn. Bis Mittag weitere Spiele (v.a. Capture-the-flag-Varianten) in Appartmentgebäuden und einem ebenerdigen Komplex aus mehreren Gebäuden. Beim letzten Spiel des Tages verteidigt ein fünfköpfiges Team ein kleines, ebenerdiges Gebäude gegen eine um ein Vielfaches grössere Übermacht von Angreifern, die immer wieder in Wellen über das eingeschlossene Team hereinbricht. Gegen 1200 machen die Spieler sich auf den Rückweg ins Lager, um die Reste des Gulaschs zu würdigen (das diesmal noch schärfer ist, als am Vortag) und ihr Equipment zusammenzupacken.

1300. Abfahrt nach Hause mit traditionellem Zwischenstopp im McDonalds. Obwohl den Teilnehmern das Wochenende über zwei Dixie-Toiletten zur Verfügung standen, bildet sich auch dieses mal wieder eine Schlange vor McToilette, was dazu führt, das diese für den Rest des Tages... nun, sagen wir mal... "disabled" war © Airsoft / Softair Team Augsburg e.V. Der Rest der Heimreise verlief leider sehr zögerlich, da es auf dem deutschen Teil der Autobahn aufgrund eines Unfalls zu einem kilometerlangen Stau kam, was schon eine kleine Geduldsprobe ist, wenn man sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Bett oder eine heisse Badewanne.


» FAZIT


Bilanz des Wochenendes: wie immer feucht-fröhliche Party, perfekte Organisation, entspannte Anfahrt, mehr als ein Dutzend verschiedener Spiele in einem halben Dutzend herausfordernder Gebäudekomplexe und eine Menge Spaß bei inzwischen aber doch recht kühlen Temperaturen. Das Catering unseres tschechischen Partnerteams, unsere Feldküche mit (sehr) pikantem Gulasch aus frischen, vor Ort eingekauften Zutaten, Unterkunft und Toiletten liessen eigentlich keine Wünsche offen. Einziger Wermutstropfen: die doch recht lange Heimreise aufgrund des Staus. Die von Forentrollen im Vorfeld angekündigten Verletzungen aufgrund der "unglaublich hohen" erlaubten Joulestärken in den Gebäuden (oh mein Gott!) sind, oh Wunder, ausgeblieben. Huch, wie kann das sein? Jeder weiss doch, das Airsoft-Forentrolle grundsätzlich "Profis" sind, die regelmässig spielen (lol) und sich daher in der (CQB-) Praxis bestens auskennen sollten -so müsste man es zumindest von Leuten, die ihre Meinung im Brustton der Überzeugung in diversen Foren vor aller Welt kundtun, vermuten. Okay, genug gestichelt. Ich denke, die Message kam an und der geneigte Leser kennt die Formel, die Airsoft-Gelegenheitsspieler treffend kennzeichnet (je weniger Praxis, desto mehr Blah) © Airsoft / Softair Team Augsburg e.V.

Ein grosses Dankeschön an unsere befreundeten Gastspieler und Teams, mit denen das Spielen nicht nur grossen Spaß gemacht hat, sondern die sich, und das nicht nur auf dem Spielfeld, als wertvolle Kameraden bewiesen haben.

Bis zur nächsten Saison - Hooah! © Airsoft / Softair Team Augsburg e.V.



27.10.09, 11:14
Schon gesehen..?

Forum-Tipp







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27.10.09, 11:14
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